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Johanna Borchert

Ort:

Kulturzentrum Schlachthof

Raum:

Kesselhalle

Love or Emptiness, präsentiert vom Weser Kurier und Bremen Zwei

 

Musikmachen ist für Borchert eine „Untersuchung des Selbst“. „Ich schreibe Songs, um mich besser kennenzulernen. Und andere natürlich auch.“ Dass alle Menschen eins sind, dichtete schon der persische Mystiker Rumi. Für ihn ist das Universum ein harmonisches Ganzes, in dem jeder Teil mit allen anderen in einer Liebes-Beziehung steht. Borchert kann solch überbordende Empathie gut nachempfinden.

Auf „Love or Emptiness“ geht es um die großen Fragen „Was ist seit dem Urknall mit unseren Gefühlsleben passiert und warum verhalten sich die Menschen zueinander so, wie sie es tun?“

Es ist das dritte Solo-Album der Sängerin und Pianistin Johanna Borchert. Eine elektrisierende Mischung aus Pop, Jazz und Experimentellem, kunstfertig, aber nicht verkopft, eingängig, aber nicht oberflächlich. Ein Konzeptalbum, das niemals den Anspruch erheben würde, ein Konzeptalbum zu sein. Wieder sind es zehn Songs, wieder wirkt die Reihenfolge wie zwangsläufig, als handele es sich um ein langes 40-Minuten-Stück. Borchert baut mit verfremdeten Synthesizern, machtvollen Drums und ihrer darüber schwebenden Stimme erhabene Stimmungen auf, erreicht in den Refrains nahezu cineastische Höhen, um sich gleich wieder ganz zurückzunehmen.

Die Post-Produktion hat Borchert quasi im Alleingang übernommen, die Songs aber gemeinsam mit ihrem Quartett arrangiert. Kompromisslos. „Wir leben für die Musik. Das heißt, die Musik kommt zuerst, dann das Geld“, sagt die Bandleaderin über die Zusammenarbeit mit Moritz Baumgärtner, Schlagzeug, und Peter Meyer, Gitarre, beide auch Mitglied im Melt Trio, sowie Jonas Westergaard am Bass.

Als 2014 Johanna Borcherts Album „FM Biography“ erschien, waren die Reaktionen euphorisch. Die Jazzthetik nannte es ein „Meisterwerk“; das Hamburger Abendblatt konstatierte: Ihre „kunstvoll arrangierten Songs sind wie zehn Räume voller Geheimnisse“. Die Krönung war 2015 der ECHO Jazz als „beste Sängerin national“. Die INTRO bescheinigte Borchert „eine tolle Stimme, mit der sie sich weder in puncto Umfang noch Ausdrucksmöglichkeit“ vor Größen wie Leslie Feist verstecken müsse. Gleich mehrmals fielen auch die Namen Laurie Anderson und Björk als Bezugspunkte. Johanna Borchert hat keine Probleme mit solchen Vergleichen. „Ich wäre gerne eine Kombination aus beiden.“

Veranstalter:
Kulturzentrum Schlachthof

Vorverkaufsstellen:
CTS eventim, Schlachthof, Nordwest Ticket

Preise:
VVK: 18,00 € zzgl. Gebühren, AK: 22,00 €

KULTURZENTRUM SCHLACHTHOF


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