zett September/Oktober 2026

  • Kolumne

Liebe Leser*innen,

vom 2. bis zum 4. Oktober finden die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit wieder in Bremen statt, zuletzt war das 2010 der Fall. Die ganze Republik schaut auf das kleinste Bundesland, doch bei aller Einheitsfeierei ist ein kritischer Blick im Sinne einer pluralen Erinnerungskultur nicht verkehrt. In Interviews und Darstellungen sprachen mit Autorin Hadija Haruna-Oelker darüber, welche Leerstellen durch fehlende Perspektiven erzeugt werden und welche Auswirkungen eine ausschließlich positive Erzählung über die Einheit mit sich bringt, gerade in Zeiten erstarkender rechter Parteien.

Auch sonst hält diese zett-Ausgabe einiges aus dem Stadt- und Kulturleben Bremens bereit. Der WDR hat das Ende des Radiosenders Cosmo beschlossen, der zusammen mit Radio Bremen produziert wird. In ihrem Artikel ordnet zett-Autorin Maike Partey die Lücke ein, die dadurch entsteht. Lea Schlußmeier schreibt über drei Bremer Projekte, die zeigen, dass Unterstützung für das psychische Wohlbefinden viele Gesichter haben kann. Der Artikel „Wie schmeckt eigentlich Muttermilch?“ beschäftigt sich mit der Bremer Künstlerin Clara Alisch und damit, wie bei Themen rund um Care-Arbeit in ihrer Kunst abgebildet und hinterfragt.

Viel Spaß beim Stöbern wünschen
Angelina Kluge und die zett-Redaktion

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